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Jahresbericht Babysitting Preise 2015 : Deutschland im europäischen Durchschnitt

Zum ersten Mal veröffentlicht Yoopies, das „Airbnb für Homecare“ eine exklusive Studie über die aktuellen Stundenlöhne von Babysittern in ganz Deutschland und Europa. Im europäischen Vergleich liegt Deutschland mit einem Netto-Durchschnittslohn von 8,26€ pro Stunde genau im europäischen Durchschnitt.

Erste deutschlandweite Preis-Studie

Pünktlich zum Schulanfang 2015 veröffentlicht Yoopies die erste Studie über die Unterschiede von Babysitting-Preisen innerhalb Deutschlands.

Hierzulande variieren die Preise mit 26% außerordentlich stark zwischen den einzelnen Bundesländern. In Ländern mit vergleichsweise hohen pro Kopf Einkommen ließen sich gleichzeitig auch deutlich höhere Stundenpreise für Babysitter feststellen. Somit ist es nicht verwunderlich, dass die Werte in Bundesländern wie Hamburg (9,19€), Bremen (9,12€) und Berlin (9,09€) sichtbar Nahe an der 10€-Marke liegen. Die Preise bestimmen die Nachfrage, je niedriger die Löhne, desto niedriger ist auch die Nachfrage nach Babysittern. Dementsprechend günstiger fallen daher die Preise im ostdeutschen Raum, wie in Sachsen (7,54€) und Mecklenburg-Vorpommern (7,27€) aus.

Preis-Tendenz setzt sich auch im Städte-Vergleich fort

Frankfurt am Main ist mit stolzen 9,60€ pro Stunde die teuerste deutsche Stadt in puncto Kinderbetreuung. Dichtgefolgt von Mannheim mit 9,38€ und München mit 9,27€ pro Stunde. Am günstigsten kommt man in Deutschland dagegen in Cottbus (6,78€) oder Dresden (7,15€) zu einer Betreuungsstunde. „Natürlich ist die Anstellung eines Babysitters für viele Familien auch eine preisliche Frage. Selbst mit einer steuerlichen Entlastung von 4000€ jährlich pro Kind bleibt Babysitting ein teures Vergnügen für die meisten Familien“, erklärt Mounir Laggoune, Leiter von Yoopies Deutschland.

Europaweit liegt Deutschland genau im europäischen Durschnitt

Zum ersten Mal konnte Yoopies dieses Jahr auch eine europaweite Studie aus über 500.000 internationalen Profilen veröffentlichen. Der durchschnittliche Babysitting-Preis in Europa liegt bei 8,26€ pro Stunde. Klarer Spitzenreiter ist die Schweiz mit 14,92€. Aber auch Großbritannien konnte mit 13,52€ einen sehr hohen Durchschnittswert aufweisen. Deutschland dagegen befindet sich mit einem Netto-Durchschnittsstundenlohn von 8,26€ pro Stunde auf den Cent genau im europäischen Durchschnitt. Anders sieht es hingegen in Portugal (6,68€) aus, wo man für wesentlich weniger Geld einen Babysitter engagieren kann.

Zu erklären ist Deutschlands Positionierung auf dem vierten Rang damit, dass ein großer Anteil der Frauen in Deutschland in Teilzeit sowie in geringfügigen Beschäftigungsverhältnissen arbeitet und somit größtenteils selbst für die Betreuung der Kinder sorgen kann. In Ländern wie Frankreich hingegen gehen viele Frauen auch mit kleinen Kindern einer Vollzeit-Beschäftigung nach, dies führt zu einer vermehrten Nachfrage nach Babysittern und treibt die Stundenlöhne auf ein höheres Preis-Niveau. [1]

In den kommenden Jahren ist jedoch auch in Deutschland eine preisliche Trendwende zu erwarten. Trotz gestiegener Geburtenrate im Jahr 2014, schlagen immer mehr junge Mütter den Weg zurück ins Berufsleben früher als geplant ein. Laut statistischem Bundesamt waren 2011 immerhin 68 Prozent der Mütter von Kindern unter 15 Jahren erwerbstätig.[2] Auch der Wunsch von Frauen sich aktiver am Erwerbsleben zu beteiligen ist in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen.[3] „Um den Spagat zwischen Arbeit und Kindererziehung zu schaffen, werden in Zukunft immer mehr Eltern eine zusätzliche Betreuungshilfe suchen. Yoopies bietet eine schnelle und kostengünstige Möglichkeit einen geeigneten Babysitter zu finden.“ erläutert Anita Ruttkies, Marketing-Leiterin von Yoopies Deutschland.

Jahresbericht babysitter Preise 2015 Deutschland - Yoopies


[1] Friedrich Ebert Stiftung: Frauen auf dem Arbeitsmarkt in Deutschland und Frankreich, März 2011

[2] Statistisches Bundesamt: Mehr Geburten und weniger Sterbefälle im Jahr 2014, August 2015

[3] Bundeszentrale für politische Bildung: Frauen in Deutschland, November 2010