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Babysitter finden - das musst du bei der Suche beachten

Bild © Unsplash.com

Es ist für Mamas und Papas ein großer Schritt, das geliebte Kind in die Obhut eines Babysitters zu geben. Auf der anderen Seite können – und wollen – viele Eltern auf die Dienste eines Babysitters bzw. einer Babysitterin nicht verzichten. Nicht zuletzt brauchst du inmitten von Babywindeln und wachen Nächten hin und wieder eine kleine Auszeit. Was du auf der Suche nach einem Babysitter beachten solltest, haben wir dir in unserem Ratgeber zum Thema „Babysitter finden“ zusammengefasst.

Während die einen Eltern ihr Kind bereits im Babyalter einen Aufpasser anvertrauen, warten die anderen mindestens die ersten drei Lebensjahre ab. Generell entscheiden die Eltern immer selbst, ab wann sie dazu bereit sind, einen Babysitter zu engagieren. Die meisten Familien beginnen erst mit der Babysitter-Suche, wenn sich der Alltag wieder etwas normalisiert hat und jeder sich in seine neue Rolle eingefunden hat. Wichtig ist: Je jünger das Kind ist, desto mehr Erfahrung sollte der Babysitter mitbringen. Einen 3 Monate alten Säugling wirst du schon intuitiv keiner 14-Jährigen anvertrauen, die ihren ersten Job als Babysitterin sucht und noch keinerlei Erfahrung im Umgang mit Kindern hat.

Lauscht man den Gesprächen von Müttern und Vätern auf dem Spielplatz, dann fällt früher oder später folgender Satz: „Sag mal kennst du eigentlich einen guten Babysitter?“ So nett es auch ist, wenn Pepes Mutter dann stolz die Telefonnummer ihrer Babysitterin aus der Tasche holt – jede Familie hat ganz individuelle Ansprüche an einen Babysitter.

Wo suchen?

Aus diesem Grund ist es oft effektiver, über ein Onlineportal wie Yoopies nach einer geeigneten Betreuung zu suchen. Du kannst dort ein Suchprofil anlegen mit deinen Wünschen und Anforderungen und auch den Aufgaben, die der Babysitter erfüllen muss. Dadurch bekommst du auch nur passende Anfragen und brauchst keine Zeit damit zu verschwenden, Babysitter nach Empfehlung zu kontaktieren, die zu den gewünschten Zeiten keine Betreuung anbieten können oder die nur Kinder in einer anderen Altersklasse beaufsichtigen möchten.

Kostenlos nach Babysitter auf Yoopies suchen

1. Qualifikationen & Erfahrung

Die meisten Eltern legen großen Wert darauf, dass der neue Babysitter schon Erfahrungen mit Kindern aus derselben Altersklasse hat. Das muss nicht zwangsläufig ein Studium der Erziehungswissenschaften oder eine Ausbildung als Erzieher/in sein. In den Online-Profilen der Babysitter sind die Qualifikationen meistens bereits angegeben. Bitte lass dir unbedingt Nachweise dafür zeigen. Das können Praktikumsbescheinigungen von Kindergärten sein oder auch Kontakte zu den Familien, in denen der Babysitter bereits Kinder betreut hat.

2. Alter

Mehr als das reine Alter zählt natürlich die Erfahrung, die dein Babysitter mitbringt. Grundsätzlich sollte das Alter der Betreuungsperson aber zum Alter des zu betreuenden Kindes passen. Ein Baby solltest du nicht unbedingt einer Minderjährigen anvertrauen, die selbst noch keine Kinder hat und wenig bis keine Erfahrungen nachweisen kann. Für minderjährige Betreuungspersonen eignen sich eher ältere Kinder, die schon zur Schule gehen und beispielsweise Betreuung bei den Hausaufgaben benötigen. Je kleiner die Kinder, desto älter und erfahrener sollte die Betreuungsperson sein.

3. Sympathie

Wenn äußerlich alle Rahmenbedingungen passen, dann steht das erste Treffen an. Hier sollten Eltern unbedingt auf ihr Bauchgefühl achten. Stimmt die Sympathie? Und wie reagiert das Kind auf den Babysitter?

Stimmen alle drei Positionen, dann steht dem ersten Testlauf nichts mehr im Wege. Wichtig ist aber, dass du aus vertraglicher und rechtlicher Sicht alle Fragen vor Vertragsbeginn regelst.

Wenn du einen Babysitter engagierst, dann gehst du ein Arbeitsverhältnis ein. Daher muss aus rechtlicher Sicht einiges beachtet werden.

Stundenlohn

Vor der ersten Betreuung solltest du mit deinem Babysitter einen festen Stundenlohn ausmachen. Diesen solltet ihr auch schriftlich festhalten, damit es am Ende keine Streitigkeiten gibt.

Versicherungsschutz

Die meisten Unfälle passieren im Haushalt. Stell dir vor, deine Babysitterin rutscht auf einem Spielzeugauto aus und bricht sich den Ellenbogen. Hast du sie nicht offiziell als Arbeitskraft angemeldet, dann ist sie nicht versichert. Ein Babysitter fällt in die Kategorie Haushaltshilfen und muss gesetzlich unfallversichert sein. Der Beitrag beläuft sich auf 1,6% des Arbeitsentgelts. Die Versicherung übernimmt die Regulierung aller Schäden, die auf den Wegen und im Haushalt selbst entstehen. Eine private Unfallversicherung deckt die Kosten eines Wegeunfalls nicht.

Sozialversicherungsabgaben

Du bist dazu verpflichtet, Sozialversicherungsbeiträge für deinen Babysitter zu zahlen. Andernfalls machst du dich mit Schwarzarbeit strafbar. Das kann empfindliche Geldbußen bis zu 5000,00 Euro nach sich ziehen.

Vertrag

Es ist wichtig, dass du die Vereinbarungen mit deinem Babysitter schriftlich festhältst. Dieser Vertrag dient später auch dem Finanzamt als Nachweis für das Arbeitsverhältnis.

Wenn die Betreuungskosten im Monat nicht über 450,00 Euro liegen, dann kannst du deinen Babysitter als Minijob anmelden. Das geht am einfachsten über die Minijob-Zentrale. Nach der Anmeldung ist die Betreuungskraft automatisch gesetzlich unfallversichert. Außerdem hast du die Möglichkeit, die Betreuungskosten steuerlich abzusetzen. Das ist pro Kind jährlich bis zu einem Betrag von 4000,00 Euro möglich. Dadurch gleichen sich die Kosten für die steuerlichen Aufwendungen und die Versicherungsbeiträge fast aus.

Babysitter auf Yoopies finden

Babysitter suchen, Vertrag gestalten und Qualifikationen prüfen: Ist dir das alles zu aufwändig, dann solltest du deinen nächsten Babysitter bei Yoopies suchen und finden.

Dort sind qualifizierte Babysitter, Tagesmütter und Nannys gelistet, die wir für dich bereits geprüft haben. Du kannst kostenlos ein Gesuch schalten und Kontakt mit den gelisteten Betreuungskräften aufnehmen

Auch die Buchung und die Vertragsgestaltung sind – sprichwörtlich – kinderleicht. Du buchst sie ganz einfach über das Portal und über Yoopies kannst du einen Mustervertrag für Babysitting downloaden . Du brauchst keine Rechnungen zu schreiben und keine Stundenzettel zu suchen, die versehentlich im Müll gelandet sind. Auf Yoopies bestätigst du nach erbrachter Betreuungsleistung die Betreuungszeit und zahlst erst 48 Stunden später bargeldlos über unsere Plattform. Unser Portal übernimmt für dich die Rechnungsstellung. Jeden Monat bekommst du eine Kostenübersicht deiner Betreuungsaushaben, die du im Rahmen deiner Steuererklärung geltend machen kannst.

Du kannst außerdem unsere Suchfilter nutzen, um dir nur eine genau passende Auswahl an Profilen in deiner Nähe anzeigen zu lassen. Das spart vor allem Zeit, die du ganz sicher viel lieber mit deinen Kindern verbringst.

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